30-Tage-Ordnungs-Plan: jeden Tag nur 10 Minuten

Beitragsbild zum 30-Tage-Ordnungs-Plan – ruhige, aufgeräumte Szene mit Notizblock und Wecker

Inhaltsverzeichnis

30-Tage-Ordnungs-Plan: jeden Tag nur 10 Minuten

Es gibt Phasen, in denen sich dein Zuhause unruhig anfühlt. Überall liegt etwas, du weißt nicht, wo du anfangen sollst und allein der Gedanke an eine große Aufräumaktion nimmt dir die letzte Energie.

Wenn du dieses Gefühl kennst, könnte dir auch dieser Beitrag gut tun: Wie bekomme ich mein Chaos in den Griff? – 5 Lösungen . Hier in diesem Artikel gehen wir einen anderen Weg: einen klaren 30-Tage-Ordnungs-Plan mit kleinen Schritten, die sich auch an müden Tagen umsetzen lassen.

Du brauchst keine freie Woche, keine perfekte Motivation und auch keine neue Ausstattung. Du brauchst nur jeden Tag 10 Minuten, einen Timer und die Bereitschaft, einen kleinen Bereich zu bearbeiten. Mehr nicht.

Warum ein 30-Tage-Ordnungs-Plan dir den Einstieg erleichtert

Viele nehmen sich zu viel auf einmal vor und brechen dann ab. Der 30-Tage-Ordnungs-Plan geht einen ruhigeren Weg. Du konzentrierst dich auf einen klar festgelegten kleinen Bereich. Nach und nach füllt sich dein Zuhause wieder mit Ruhe, ohne dass du dich überforderst.

Gerade an Tagen, an denen alles schwer fällt und du lieber auf dem Sofa bleiben würdest, hilft dir eine kleine Struktur mehr als ein riesiger Plan. Wenn du dich mit diesem Thema tiefer beschäftigen möchtest, findest du hier weitere Gedanken dazu: Motivation an Low-Energy-Tagen .

Info zum 30-Tage-Ordnungs-Plan:

Wenn du einen Tag verpasst, fängst du nicht neu an. Du steigst einfach beim nächsten Tag ein. Der 30-Tage-Ordnungs-Plan trägt dich, auch wenn du zwischendurch Pausen brauchst.

So arbeitest du mit dem 30-Tage-Ordnungs-Plan

Timer auf 10 Minuten stellen

Suche dir einen Wecker oder nutze dein Handy. Stelle 10 Minuten ein und entscheide vorher, welcher Bereich heute im Rahmen deines 30-Tage-Ordnungs-Plans dran ist. In diesen 10 Minuten arbeitest du konzentriert und ohne Ablenkung.

Nur ein Bereich pro Tag

Du springst nicht zwischen Zimmern hin und her. Der 30-Tage-Ordnungs-Plan gibt dir jeden Tag einen festen Fokus. So bleibt dein Kopf klar und du siehst am Ende deutlich, was du geschafft hast.

Stopp, wenn der Timer klingelt

Nach 10 Minuten hörst du auf. Auch dann, wenn noch etwas liegen bleibt. Der 30-Tage-Ordnungs-Plan lebt von der Wiederholung, nicht von der einen großen Aktion. Deine Aufgabe ist, morgen weiterzumachen.

Mini-Erinnerung:

Es geht nicht um ein perfektes Zuhause, sondern um spürbare Entlastung im Alltag. Jeder Tag mit dem 30-Tage-Ordnungs-Plan ist ein kleiner Schritt in diese Richtung.

Der 30-Tage-Ordnungs-Plan im Überblick

Im Folgenden findest du alle 30 Tage mit einem klaren Fokus und einer kurzen Anleitung. Du kannst dich genau an die Reihenfolge halten oder den 30-Tage-Ordnungs-Plan an deine Wohnsituation anpassen.

Woche 1: Sichtbare Entlastung

In der ersten Woche konzentriert sich der 30-Tage-Ordnungs-Plan auf Flächen, die du ständig siehst. Schon kleine Veränderungen nehmen Druck aus deinem Alltag.

  • Tag 1 – Küchentheke: Nimm alles von der Fläche, sortiere Müll direkt aus und lege Dinge, die woanders hingehören, in eine Kiste. Wische anschließend einmal über die freie Fläche.
  • Tag 2 – Spüle und Bereich drum herum: Entferne alte Schwämme und Lappen, leere Flaschen und Reiniger, die du nicht mehr nutzt. Reinige die Spüle und lasse bewusst nur wenige Dinge stehen.
  • Tag 3 – Esstisch: Räume Papiere, Stifte und Spielzeug weg. Entscheide, was abgeheftet, was erledigt und was entsorgt werden kann. Am Ende steht nur noch das, was du täglich am Tisch brauchst.
  • Tag 4 – Flur: Sortiere Schuhe, räume Taschen an ihren Platz und nimm alles mit, was in andere Zimmer gehört. Der 30-Tage-Ordnungs-Plan startet bewusst im Eingangsbereich, damit du beim Nachhausekommen mehr Ruhe spürst.
  • Tag 5 – Sofa-Ecke: Bringe leere Tassen in die Küche, falte Decken und richte Kissen. Sammle Kleinteile in einer kleinen Kiste, damit die Fläche wieder frei wirkt.
  • Tag 6 – Badezimmerecke: Räume die Ablage neben dem Waschbecken leer, entsorge leere Verpackungen und sortiere Produkte, die du selten nutzt, in einen geschlossenen Schrank.
  • Tag 7 – Nachttisch: Entferne alles, was dich optisch unruhig macht. Ein Buch, eine Lampe und ein Glas Wasser reichen meist aus. Alles andere bekommt einen anderen Platz.
Umsetz-Impuls:

Wenn du magst, halte deinen Fortschritt mit Fotos fest. Vorher und nachher zu vergleichen zeigt dir sehr deutlich, was der 30-Tage-Ordnungs-Plan tatsächlich verändert.

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Ideal, wenn du Struktur magst, aber flexibel bleiben möchtest und dir lieber kleine Schritte in deinem Tempo suchst.

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Woche 2: Bereiche, die ständig nerven

In der zweiten Woche nimmt sich der 30-Tage-Ordnungs-Plan Zonen vor, an denen du dich regelmäßig störst, die aber gern vor sich hin wachsen.

  • Tag 8 – Besteckschublade: Leere die Schublade teilweise, sortiere alles aus, was kaputt oder doppelt ist und wische kurz aus. Lege Besteck wieder geordnet hinein.
  • Tag 9 – Dosen und Deckel: Suche passende Paare und sammle sie zusammen. Einzelteile wandern konsequent in den Müll oder in die Bastelkiste, wenn du sie noch nutzen möchtest.
  • Tag 10 – Gewürze: Stelle alle Gewürze an einen Platz, prüfe Haltbarkeitsdaten und sortiere Gewürze, die du regelmäßig nutzt, nach vorne.
  • Tag 11 – Papierstapel: Teile die Papiere in die Kategorien erledigen, abheften und wegwerfen. Alles, was nicht wichtig ist, darf ohne schlechtes Gewissen gehen.
  • Tag 12 – Handtasche oder Rucksack: Leere deine Tasche, entsorge Kassenbons und Verpackungen und lege nur das zurück, was du wirklich täglich brauchst.
  • Tag 13 – Auto-Innenraum: Sammle Müll, alte Flaschen, Zettel und Kleidung ein. Eine kleine Stofftasche kann dauerhaft im Auto bleiben und dir beim Ordnen helfen.
  • Tag 14 – Putzschrank: Stelle Reiniger zusammen, wische einmal durch und schaue, welche Produkte du wirklich nutzt. Der 30-Tage-Ordnungs-Plan macht Putzmittel übersichtlicher, damit du schneller findest, was du suchst.
Wenn du lieber in Blöcken arbeitest:

Manchmal passt ein konzentrierter Haushalts-Block besser in den Alltag. Dann könnte dir dieser Beitrag zusätzlich helfen: Haushalt in 1 Stunde – so schaffst du Ordnung in Rekordzeit .

Woche 3: Ordnung, die langfristig bleibt

In Woche drei geht es um Schubladen und Schränke, die du regelmäßig nutzt. Hier spart dir der 30-Tage-Ordnungs-Plan später Zeit und Nerven.

  • Tag 15 – Unterwäsche: Nimm die Schublade zur Hälfte heraus, kontrolliere, was noch bequem ist und sortiere alles aus, was kneift oder löchrig ist.
  • Tag 16 – Socken: Suche Paare, entsorge Einzelstücke und entscheide bewusst, wie viele Socken du wirklich brauchst.
  • Tag 17 – Schlafsachen: Wähle deine Lieblingsstücke aus und lass nur diese im direkten Zugriff. Alles andere kann in eine zweite Schublade oder in eine Kiste.
  • Tag 18 – Medikamente: Sortiere nach Haltbarkeit, entsorge abgelaufene Produkte sicher und stelle wichtige Medikamente an einen gut erreichbaren Platz.
  • Tag 19 – Kabel und Ladegeräte: Entwirre Kabel, teste sie kurz und sammle sie in einer Box. Ladegeräte, die du nie nutzt, dürfen gehen.
  • Tag 20 – Badezimmerschrank: Räume ein Fach frei, wische durch und stelle nur Produkte zurück, die du aktuell verwendest.
  • Tag 21 – Spielzeug-Hotspot: Sammle herumliegendes Spielzeug in einer Kiste und entscheide später gemeinsam, was bleiben darf. So schafft der 30-Tage-Ordnungs-Plans zuerst wieder freie Bodenfläche.
Noch ein Baustein:

Damit Ordnung wirklich leicht bleibt, hilft es, wenn Dinge feste Plätze haben. Eine sanfte Erklärung dazu findest du hier: Jedes Ding braucht sein Zuhause – so hältst du dauerhaft Ordnung ohne Stress .

Woche 4: Feinschliff und neue Gewohnheiten

In der letzten Woche verbindet der 30-Tage-Ordnungs-Plan Ordnung mit kleinen Routinen, die dir auch nach den 30 Tagen Sicherheit geben.

  • Tag 22 – Post-Platz: Richte eine feste Stelle für Briefe ein. Eine kleine Ablage oder ein Korb reicht aus.
  • Tag 23 – Kühlschrank-Vorderbereich: Stelle offene Produkte nach vorne, prüfe Datum und entferne Reste, die niemand mehr isst.
  • Tag 24 – Gefrierfach: Sortiere den sichtbaren Bereich und verschaffe dir einen Überblick. Schreibe dir eine kleine Liste, was zuerst aufgebraucht werden soll.
  • Tag 25 – Vorräte: Stelle gleiche Produkte zusammen und erkenne, was du in nächster Zeit nicht mehr einkaufen musst.
  • Tag 26 – Schreibtisch-Oberfläche: Räume alles von der Fläche, sortiere in Kategorien und entscheide, was einen festen Platz bekommen soll.
  • Tag 27 – Bücher-Hotspot: Sammle Stapel, die sich im Alltag gebildet haben, an einem Ort und entscheide, welche Bücher du zeitnah lesen oder weitergeben möchtest.
  • Tag 28 – Lieblingsraum: Wähle einen Bereich, an dem dein Blick häufig hängen bleibt. Bringe ihn bewusst in Ordnung und gestalte ihn so, dass er dich beruhigt.
  • Tag 29 – Reset-Tag: Wähle drei kleine Bereiche aus den letzten Wochen, die wieder etwas aus der Form geraten sind, und frische sie nach dem Prinzip des 30-Tage-Ordnungs-Plans kurz auf.
  • Tag 30 – Abschlussrunde: Gehe langsam durch dein Zuhause und nimm wahr, was sich seit Beginn des 30-Tage-Ordnungs-Plans verändert hat. Du darfst den Erfolg bewusst fühlen.
Abschlussgedanke:

Wenn du an Tag 30 angekommen bist, hast du 30 konzentrierte Einheiten in dein Zuhause investiert. Das ist ein klarer Beweis dafür, dass du dranbleiben kannst, auch wenn du dich oft müde fühlst.

Wie du nach dem 30-Tage-Ordnungs-Plan weitermachen kannst

Der 30-Tage-Ordnungs-Plan ist ein Einstieg. Damit die neue Ordnung bleibt, helfen dir kleine, regelmäßige Schritte im Alltag.

  • täglich ein kurzer 5-Minuten-Reset in einem Raum deiner Wahl
  • feste Plätze für Dinge, die sonst herumwandern
  • eine kleine Wochenroutine, in der du dir einen Bereich vornimmst
Routinen sanft aufbauen:

Wenn du Routinen bisher schwer halten konntest, findest du hier viele alltagstaugliche Ideen: 5 Tipps – bleiben deine neuen Routinen wirklich? .

Dein Start in den 30-Tage-Ordnungs-Plan

Wenn du das Gefühl hast, dass dich dein Zuhause gerade eher stresst als trägt, kannst du dir den 30-Tage-Ordnungs-Plan als kleine Starthilfe nehmen. Speichere dir den Beitrag ab, wähle einen Tag aus und beginne einfach dort.

Schreib mir gern in die Kommentare, wie sich der 30-Tage-Ordnungs-Plan in deinem Alltag anfühlt und bei welchem Tag du die größte Veränderung wahrgenommen hast.

Wenn du neugierig bist, warum kleine Momente von Freude oder Leichtigkeit den Alltag so spürbar verändern können, lohnt sich ein Blick auf aktuelle Forschung. Die Stanford Universität untersucht, wie sich positive Emotionen bewusst stärken lassen und warum selbst kleine Impulse im Tagesablauf einen großen Unterschied machen.
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